wennsovielpassiertwunderschönesodertragischesistmanchmalzuvielwindodernebel
imkopfundalleswirdverschluckt
aber es ist noch daPUNKT
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Veröffentlicht unter Lebenswert
…in den psychiatrischen, somatischen und psychotherapeutischen Kliniken des Parkkrankenhauses Leipzig um genau zu sein. Und zwar im Haus X (wie sich das gehört). Ab Oktober gehts los.
Bin aufgeregt. Diese Klinik ist soo wahnsinnig schön. Eine runde Glaskuppel, in der Mitte wachsen Palmen bis kurz unter das Dach, es gibt die weichesten Sofas ever, Springbrunnen, ein Klavier und es läuft den ganzen Tag sphärische Entspannungsmusik
Ich bin in den Stationen 8 und 7 eingeteilt, das ist einmal die geschlossene Station für akut-Fälle und die für die etwas normaleren Verrückten^^
Was ich da mache? In Einzelsitzungen hospitieren, bei Gruppentherapien lauschen, Visite, Diagnostik und hoffentlich noch viel mehr! Meine Vorgängerin durfte sogar manchmal Therapien leiten, wenn unser Mentor nicht da war. Auf jeden Fall mal was anderes als Kaffee kochen, hm?
Und ich krieg so ne tolle Plasteausweiskarte und sogar den Schlüssel für die Geschlossene
Ich bin immer noch sehr ehrfürchtig, aber gleichzeitig voller Aufregung, Vorfreude und Tatendrang!
Veröffentlicht unter Lebenswert, Uni-Leben
Im ganzen Weihnachtstrubel ist der Werdegang von Horsti etwas vernachlässigt worden, aber ich kann verkünden: ein paar Stunden vor der Bescherung wurden auch die letzten Feinheiten erfolgreich fertig gestellt:
Die Füßchen aus brauner Wolle gehäkelt und daran schlauchförmig und etwas breiter die Beine; mit Stoffresten ausgestopft und an den Körper genäht.
Die Fadenenden, die überall an seinem Körper hingen, verstickt und auf diese Weise gleich etwas zu groß geratene Maschen augebessert.
Zum Schluss noch ein Gesichtchen aus schwarzes Wolle aufgestickt – getreu dem Motto „Punkt, Punkt, Komma (nagut, 2 Kommas, er hat ja 2 Nüstern), Strich -> fertig ist das Horstgesicht“.
Und als letzte Amtshandlung noch den Horstbuttonknopf mit seinem Namen versehen (mit CD Marker und dann etwas drüber lackiert, damit der Schriftzug auch beim Ekzessiv-Knuddeln erhalten bleibt) – Tadaaa!
Darf ich vorstellen? Mein Name ist Horst – HÄKELhorst.
Horsti ist inzwischen sowas wie unser neues Familienmitglied. Meine Mama liebt ihren Horst und schleppt ihn überall mit hin. Wird bestimmt lustig, wenn sie bald wieder zur Staatsanwaltschaft arbeiten muss
Veröffentlicht unter Bastelspass
Heute ist der 4. Advent und Heiligabend. Es wird Zeit, noch schnell die letzten Geschenke einzupacken:
Physalis-Lichterkette
Sieht toll aus und geht einfach und schnell. Man braucht rote oder grüne Physalis, eine 10er oder 20er Lichterkette und eine kleine Schere. Unten, wo die Frucht ist, wird ein Loch ausgeschnitten, aber Achtung: Es darf nur so groß sein, wie die Hälse der Lämpchen! Dann muss man vorsichtig die Frucht durch das Loch ziehen, möglichst ohne dabei den Lampion zu zerquetschen. Dummerweise ist die Frucht meistens größer als das Loch, aber mit ein bisschen Geschick bekommt man sie raus. Ist auch nicht so tragisch, wenn da mal kleine Risse entstehen. Zum Schluss muss man nur noch die Lampions auf die Lämpchen stecken, und fertig. Die bekommt übrigens meine liebste Lieblingsmitbewohnerin.
Bemaltes Geschirr
Geschirr bemalen ist definitiv mein neues Hobby. Wie gut, dass mir das kurz vor Weihnachten eingefallen ist ![]()
Porzellanstifte gibt es im Bastelladen oder bei Müller (zugegeben, nicht ganz billig, dafür aber nach dem Brennen spülmachinenfest) und einfarbiges Geschirr sollte sich leicht finden lassen. Erstmal ein Motiv wählen und dann drauflosgepinselt. Keine Sorge, solange das Geschirr noch nicht gebrannt ist, kann man das Gemalte noch abwischen – falls mal was daneben gegangen ist. Wenn das Bild fertig ist – ab in den Ofen, bei 160° 90 min brennen und im geschlossenen Ofen auskühlen lassen.
Oma bekommt eine Schale mit roten Schweden-Elchen drauf. Damit die Schale nicht so leer ist, backe ich ihr noch passend zum Thema schwedische Zimtschnecken. Komisch, ich weiß gar nicht, warum ich gerade Schweden ausgesucht hab
Für meine Jessi hab ich eine Weihnachtstasse mit zwei kleinen Engelchen bemalt ( –> wir *hihi) und Sternen und roten Schwedenelchen auf der Rückseite (mein neues Lieblingsmotiv)
Mein Cousin und meine Cousine sind fanatische Depeche Mode Verehrer (ich glaub die waren auf 6 Konzerten bei der letzten Tour). Naja – naheliegend was die bekommen
Das eine Motiv ist die Band, das andere ein CD-Cover. Die Tassen sind übrigens sehr toll, weil die einfach riiiiesig sind!
Weihnachtliche Leckerein
Für die restliche Familie, die immer nichts will und schon alles hat, hab ich einfach mal ein paar (*hust) Leckereien gebacken. In den Tüten verbergen sich die schon erwähnten schwedischen Zimtschnecken, Nussräder und Schoko-Marzipan-Plätzchen. Ich glaube ich packe noch eine Flasche Wein dazu, setze mir ein rotes Käppchen auf und laufe durch den Wald um die Großmutter zu besuchen
Veröffentlicht unter Bastelspass
Das hat ja schonmal ganz gut geklappt. Jetzt kommt der schwierige Teil: das Häkeln. Das könnte etwas problematisch werden, da man hier ja um die Ecke häkeln muss und ich hab mit geradeaus schon immer Probleme. Erstmal schön im Kreis, damit ein Schlauch entsteht, um den Körper gelegt und am Schwanzende enger werden. Beim Gesicht hab ichs genau andersrum gemacht: von eng zu weit. Schwierig wird es erst, wenn der Körper nen Knick macht, z.B. beim Hals. Da hab ich einfach ein paar Luftmaschen um den Hals gelegt und von dort aus wieder nach unten gehäkelt, irgendwie so kreisförmig. Das lässt sich wirklich schwer erklären, aber vielleicht weiß ja jemand ne ultimative Technik.
Jetzt ist Horsti also ne behaarte Halblama-Ente. Aber dafür mit Halfter. Das hab ich gebastelt, als mich das Häkeln zwischenzeitlich an den Rand der Verzweifelung getrieben hat. Im Grunde sind es zusammengenähte Gummis und der legendäre Horst-Button ist ein gelber Knopf.
4 legs about to follow.
Veröffentlicht unter Bastelspass
Wie bastelt man also seinen eigenen Minihorst? Mit Lamawolle kann ich schonmal nicht dienen, aber man kann ja so tun, als wärs welche. Aber zunächst einmal braucht Horsti einen Körper, der später umhäkelt wird. Dafür hab ich ein Bild vom Originallama in Seitenansicht gegoogelt, nen Blatt Papier über den Bildschirm gehalten und die Lama-Umrisse durchgepauscht. (Tolles Wort. Hab ich glaub ich seit der Grundschule nicht verwendet. Schreibt man das überhaupt so?)
Jetzt den Körper ausschneiden und die Schablone auf nem Stück Stoff fixieren und ausschneiden. Das ganze 2 Mal, damit Horsti auch dreidimensional wird. Oben und Unten wird zusammengenäht und mit den Stoffresten ausgestopft.
Ich hab die Beine erstmal weggelassen – erstens weil die auf dem Google-Bild nicht mehr drauf waren und zweitens damit das umhäkeln nicht so kompliziert wird. Beine bekommt er später – vorläufig sieht Horst erstma aus wie ne Zebra-Ente.
Veröffentlicht unter Bastelspass
Wo wir grad bei Geschenken sind – hier mein neuestes Projekt: Häkelhorst.
Wer jeden Freitag um 19.50h Elefant, Tiger und Co. aus dem Zoo Leipzig verfolgt (mit Lachtränen in den Augen), sollte Häkelhorst kennen. Wer nicht – schämt euch! Horst ist das berühmte Lama des Leipziger Zoos. Der wurde eines schönen Tages geschoren, aus dem Fell Wolle gesponnen, aus der Wolle Häkelhorst geboren und dieser von allen liebgewonnen. So lieb, dass bei einem bekannten Internetauktionshaus rund 800 Euro für einen der 15 Minihorste geboten wurden und dahin war meine Idee von einem fantastischen Weihnachtsgeschenk für meine Eltern…
…bis mir eingefallen ist, dass ich ja auch selber häkeln kann und soo schwer kann so ein Horsti auch nicht sein, oder??
Hier das Original:
Veröffentlicht unter Bastelspass
Ich weiß, das mutiert hier langsam zu nem Geschenkeblog, aber wenn es draußen schon 16h dunkel ist und drinnen der Glühwein glüht (in meinem Fall: heiße Pflaume mit Slibowitz oder Amaretto-Capuccino), geht manchmal die Phantasie mit einem durch. Also hier die Ideen:
Bemalte Salz- und Pfefferstreuer
Man nehme einen dünnen Pinsel, Acrylfarbe, Klarlack und ein Motiv seiner Wahl. Mein Tine-Mädchen mag Erdbeeren, also soll sie die bekommen. Zugegeben, ne ruhige Hand ist bei so kleinen Bildern von Vorteil, aber man kann ja auch einfach drauflosmalen und wenn es dann hinterher aussieht, wie von einem Kindergartenkind gemalt, behauptet man einfach „Das ist Kunst“. Wenn die Farbe getrocknet ist, noch schnell drüberlackiert (über die gemalten Stellen reicht, man muss nicht den ganzen Streuer bepinseln, da der Lack ja eh durchsichtig ist). Wenn es sich um wasserlöslichen Lack handelt, sollte man darauf hinweisen, dass die Streuer möglichst nicht ins Abwaschwasser geschmissen werden sollten (wobei das vermutlich eh nicht besonders oft vorkommen wird), sondern höchstens mit einem feuchten Lappen abgewischt werden darf. Fertig!
Tiger Kerzen
Ursprünglich stammte diese Idee vom Afrika-Geschenk (s.u.) Dafür hab ich eine Leopardenkerze und eine Tigerkerze bemalt. Hier in abgewandelter Version als Ode an Tiger Lou. (Nein, Tine und ich sind nicht fanatisch!)
Prinzipiell kann man sich jedes Tier vornehmen, aber eins mit nem schönen markanten Fellmuster ist von Vorteil. Man braucht eine Kerze in der Farbe des Tieres (beim Leo und beim Tiger hab ich gelb genommen, für nen Zebra wäre dann z.b. weiß angebracht). Weiterhin: Pinsel und Acrylfarbe (mein neuer bester Freund) und nen Kerzenständer zum Reinstellen, damit man nicht beim Malen mit den Händen in die nasse Farbe patscht. Dann sucht man sich ein Bild, wo besagtes Fellmuster zu erkennen ist und mit dieser Anregung geht einem das Malen wie von selbst von der Hand – versprochen! Besonders niedlich: Die Gesichter der Tierchen oben auf der Kerze andeuten.
Und jetzt noch ein TGR LOU Logo aufgepinselt und schon geht uns nicht-fanatischen Mädchen das Herz auf.
Veröffentlicht unter Bastelspass, Lebenswert
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob das ne gute Idee war, unseren Flur mit Schokoladenbildern zu tapezieren.
Veröffentlicht unter Lebenswert
Die hellen Kekse sind eine Mischung aus Butterkeksen ohne Butter, Zimtplätzchen ohne Zimt und Mandelplätzchen ohne Mandeln. Und die Schokokekse sind Schwarz-Weiß-Kekse ohne Weiß. Aber dafür mit Backpulver. Sollte man sich vielleicht überlegen, weil aus den süßen ausgestochenen Engeln im Backofen fette unförmige Engel werden.
Man hat ja auch sonst nichts zu tun, richtig?
Veröffentlicht unter Lebenswert